De Zeeuwse Stromen
sie ist eine kunst...
Hotel-Congrescentrum De Zeeuwse Stromen
8,3

Kultur

Trachtenknopf aus Seeland
„Zeeuwse Knopje“ (Große Sterndolde) ist nicht nur der Name einer sehr schönen Blume, sondern auch des Schmucks in der Kleidertracht Seelands. In vielen Haushalten in Seeland wird auch heute noch so ein Trachtenknopf aus Seeland in den Tiefen des Wäscheschranks aufgehoben. Der Trachtenknopf inspiriert aber auch die Künstler Seelands und ist außerdem vor allem bei Jugendlichen als Schmuck in Ringen, Ketten und Armbändern angesagt. Die Galerie Het Moment in der Zierikzeese Poststraat zeigt und verkauft „Zeeuwse Knopjes“ in Werken von Mariëlle Overdulve (siehe auch www.galeriehetmoment.nl). Ein unvergessliches Andenken an Ihren Aufenthalt in De Zeeuwse Stromen!

Geht Ihre Liebe für Seeland auch durch den Magen? In limitierter Auflage wurde ein Backblech aus Trachtenknöpfen entwickelt, zu finden u.a. in dem Designgeschäft Zijvanbeneden (www.bovenenbeneden.nl) in Middelburg.

 
Erleben Sie den ländlichen Raum in Goemanszorg
Jede Gegend hat ihr Landwirtschaftsmuseum. So auch Schouwen-Duiveland. Das Ringdorf Dreischor lohnt auf alle Fälle einen Besuch, der durch das Landwirtschaftsmuseum außerdem noch attraktiver gemacht wird. Alleine der herrliche restaurierte Bauernhof an sich lohnt schon einen Besuch. Die vollständige Geschichte der Landwirtschaft von Schouwen-Duiveland wird hier in einer übersichtlichen Ausstellung gezeigt, und Sie erfahren, was die Landwirtschaft auf dieser Insel so besonders macht: der Flachsanbau. Das Museum hat wechselnden Ausstellungen und außerdem auch ein kleines Café mit herrlichem Kaffee und regionalen Spezialitäten.

 
Flutkatastrophenmuseum
Das Flutkatastrophenmuseum erinnert vor allem an die Flutkatastrophe im Jahr 1953. Eine beeindruckende Ausstellung in einem mindestens ebenso beeindruckenden Raum: Dieser besteht nämlich aus den vier riesigen Caissons, mit denen der letzte durchgebrochene Deich kurz außerhalb von Ouwerkerk geschlossen wurde. Das Museum wurde international umjubelt, vor allem seit der Erweiterung vor kurzem von einem auf vier Caissons. Denken Sie sich in Caisson eins in die Flutkatastrophe hinein; legen Sie Caisson zwei eine kurze Gedenkminute ein und versetzen Sie sich in das Leid; erleben Sie die Auswirkungen des Wiederaufbaus und des Deltaplans in Caisson drei und lernen und erfahren Sie in Caisson vier, dass sich so eine Katastrophe nicht noch einmal wiederholen darf. www.watersnoodmuseum.nl

 
Wasserwerke
Der Kampf gegen das Wasser ist an zahlreichen Stellen auf Schouwen-Duiveland zu sehen, sogar in der Kultur, weshalb die Entpolderung in Seeland auch so umstritten ist. Die Dünen rund um das Hotel De Zeeuwse Stromen sind natürlich entstandene Dünen, doch an der Südseite der Insel wurden zum Schutz der Insel jahrhundertelang Deiche aufgeworfen. Dies ist vor allem rund um den Plompe Toren der Burghsluis mit den Einlagen im Hinterland, am Fuß des vor kurzem verstärkten Deiches und in der Ferne die beeindruckende Sturmflutwehr gut zu sehen.

 
Die Muraltmuurtjes von Schouwen-Duiveland
Freiherr Ir. de Muralt war von 1903 bis 1913 Leiter des Technischen Dienstes der Deichverbands Schouwen. Nach einer Sturmflut im Jahr 1906 entwickelte er günstige Möglichkeit zur Deicherhöhung. Zwischen 1906 und 1935 wurden ungefähr 120 Kilometer dieser so genannten Muralmauern angelegt, ungefähr ein Drittel aller damaligen Außendeiche in Seeland. Sie konnten jedoch die Flutkatastrophe des Jahres 1953 nicht verhindern, und viele Muralmauern wurden bei den Deicherhöhungen abgerissen. Allerdings nicht die Muralmauern auf dem Deich entlang dem von der Nordsee abgeschlossenen Grevelingenmeer zwischen Scharendijke und Brouwershaven sowie entlang der Küste westlich von Zierikzee. Die inzwischen einzigartigen Muralmauern gehören zu Schouwen-Duiveland.

 
Der Plompe Toren
Den Plompe Toren, den “plumpen Turm”, brauchen wir nur kurz vorzustellen, denn der Turm erzählt seine Geschichte selbst. Betreten Sie den Turm und hören Sie zu, wie die Stimme des Turmes die Geschichte erzählt. Spannend für Kinder, interessant für Erwachsene. Der Turm ist der letzte Überrest des Dorfes, das am Fuß des Deiches von den Fluten verschlungen wurde. Jedes Stockwerk des Turmes erzählt wieder etwas mehr, und in der letzten Etage werden Sie mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Der Turm wird von Freiwilligen verwaltet und ist täglich für Besuche geöffnet.

 

Mehr als 900.000 Gäste, waren ihnen vor